Förderpreis Ökologischer Landbau

- Das BMELV sucht innovative Bio-Betriebe. Foto: Hummel
Ab sofort können sich engagierte ökologisch wirtschaftende Betriebe für den Förderpreis Ökologischer Landbau bewerben, für den das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 2013 ein Preisgeld von insgesamt 22.500 Euro zur Verfügung stellt. Die Ausschreibung richtet sich an Betriebe, die ein innovatives Konzept entwickelt und bereits umgesetzt haben. Die Konzepte können den gesamten Ökobetrieb umfassen oder bestimmte Betriebsbereiche abdecken wie etwa die Produktverarbeitung und -vermarktung, den Natur- und Ressourcenschutz oder das Energiemanagement. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der gesamte Betrieb seit mindestens zwei Jahren nach den Regeln des ökologischen Landbaus wirtschaftet und zertifiziert ist. Interessierte Betriebe können sich bis 30. Juni 2012 bewerben, indem sie ihre Unterlagen an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Referat 312, Stichwort „Förderpreis“, Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn schicken. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.FoerderpreisOekologischerLandbau.de unter der Rubrik Bewerbung abrufbar. BMELV
Und der Oscar geht an ....

- Simon Stöckle mit seinen Agrar-Oscar. Foto: Hummel
... Simon Stöckle aus Unterthingau. Der Junglandwirt beteiligte sich beim 1. Deutschen Agrar-Oscar, welcher von TopAgrar, Bayer CropScience, Claas und Big Dutchmann ausgerufen wurde. In der aktuellen Ausgabe des Allgäuer Bauernblatt erfahren Sie mehr über die Person selbst und wie das Image-Video entstanden ist. Das Video selbst kann unter folgendem Link angeschaut werden.
Walter Heidl neuer Bauernpräsident

- Walter Heidl, neuer Präsident des Bayerischen Bauernverbands. Foto: BBV
Walter Heidl aus Rahstorf im Landkreis Dingolfing-Landau ist neuer Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV). Bei der Wahlversammlung im Haus der bayerischen Landwirtschaft gaben heute 112 der 120 anwesenden Delegierten dem Niederbayern ihre Stimme. Walter Heidl löst Gerd Sonnleitner an der Spitze des Verbandes ab. Der hatte nach 21 Jahren angekündigt nicht mehr für das Amt kandieren zu wollen. Zu Heidls Stellvertreter bestimmten die Wahlberechtigten Günther Felßner aus Günthersbühl bei Lauf an der Pegnitz. In seiner Arbeit will Heidl ein besonderes Augenmerk auf den Abbau der Distanz zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft legen. Durch einen offenen Dialog und Einblicke in den bäuerlichen Alltag soll sie überbrückt werden. Heidls Ziel: „Bauern, die stolz sind, Bauern zu sein. Und eine Gesellschaft, die stolz auf ihre Bauern ist.“ Schließlich werde der auch der gesellschaftliche Auftrag an die Land- und Forstwirtschaft immer breiter: Neben Nahrungsmitteln produzieren bayerische Bauern inzwischen oft auch Energie und sind für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft zuständig. BBV
Milchmarktkrise aktiv begegnen

- Hunderte Mitglieder des BDM forden auf der Agrarministerkonferenz in Konstanz die Politik auf, der Milchmarktkrise aktiv zu begegnen. Foto: BDM
Die zentrale Forderung der Milcherzeuger des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. bei der Agrarministerkonferenz in Konstanz vergangene Woche war - vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Milchmarktkrise -, den Milchmarkt aktiv zu gestalten statt nur Krisen zu verwalten. Hierfür hatten die BDM-Milcherzeuger die Minister im so genannten „Konstanzer Milchbauern-Manifest“ aufgefordert, umgehend wichtige Signale für eine Rücknahme der Produktionsmenge zu setzen, um der Talfahrt der Milcherzeugerpreise aktiv zu begegnen und einer Krise vorzubeugen.
Zuvor waren hunderte Mitglieder des Verbands mit ihren Schleppern im Konvoi nach Konstanz gefahren. Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Allgäuer Bauernblatt. BDM/ah
Deutschland: Quotenjahr endet mit leichter Überlieferung

- In Deutschland wurde im vergangenen Milchwirtschaftsjahr rund 200.000 Tonnen Milch zu viel produziert. Foto: Landpixel
Das Milchwirtschaftsjahr 2011/12 ist nach drei abgabefreien Jahren wieder mit einer Überschreitung der nationalen Garantiemenge zu Ende gegangen. Schätzungen weisen für das abgelaufene Quotenjahr eine Überlieferung um 0,6 % aus, wie die Agrarmarkt Informations-GmbH aus Bonn berichtet. Dies würde zu einer Überschreitung von rund 200.000 Tonnen führen. AMI
BHV1 wieder ausgebrochen

- Die Rinderseuche BHV1 ist in Bayern zurück. Foto: Hummel
Ein Ausbruch der BHV1-Infektion von Rindern im Landkreis Donau-Ries (Nordschwaben) wurde nun vom Landratsamt Donau-Ries bekannt gegeben. In einem Mastbestand in Alerheim und einem Milchviehbestand in Balgheim ist die Rinderseuche BHV1 ausgebrochen. Der Landkreis gilt seit Juni 2010 als BHV1-frei. Seit 18. Oktober 2011 ist der gesamte Freistaat Bayern von der EU-Kommission als BHV1-freie Region anerkannt. Nun ist es bedauerlicherweise zu den beiden Neuausbrüchen gekommen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Ausbrüchen gibt ist bis jetzt unklar. Auch der Einschleppungsweg der Seuche konnte bis jetzt nicht aufgeklärt werden. Für die beiden Bestände hat der BHV1-Ausbruch schwerwiegende Folgen, denn die Rinder beider Bestände müssen ausgemerzt werden. Allerdings werden die betreffenden Landwirte von der Bayerischen Tierseuchenkasse für ihre finanziellen Verluste entschädigt.
Anneliese Göller ist neue Landesbäuerin

- Anneliese Göller (Mitte) ist die neue Landesbäuerin. Zu Stellvertreterinnen wurden Anni Fries (r.) und Christine Singer (l.) gewählt. Foto: BBV
Anneliese Göller aus Frensdorf im Landkreis Bamberg ist die neue Landesbäuerin im Bayerischen Bauernverband (BBV). 113 der 121 anwesenden Delegierten gaben der Oberfränkin der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching ihre Stimme. Die 55-jährige Bezirksbäuerin löst Annemarie Biechl aus Oberbayern ab, die nach zwei Wahlperioden nicht mehr für das Amt kandidierte. Zu ihren Stellvertreterinnen bestimmten die wahlberechtigten Bäuerinnen und Bauern Anni Fries aus Biberbach im Landkreis Augsburg, bisher zweite Stellvertreterin, und Christine Singer aus Hofheim im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. BBV
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